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Praxisbuch Objektorientierung von Bernhard Lahres, Gregor Raýman
Professionelle Entwurfsverfahren
Buch: Praxisbuch Objektorientierung

Praxisbuch Objektorientierung
609 S., 49,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 3-89842-624-6

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gp Kapitel 6 Persistenz
  gp 6.1 Serialisierung von Objekten
  gp 6.2 Speicherung in Datenbanken
    gp 6.2.1 Relationale Datenbanken
    gp 6.2.2 Struktur der relationalen Datenbanken
    gp 6.2.3 Begriffsdefinitionen
  gp 6.3 Abbildung auf relationale Datenbanken
    gp 6.3.1 Abbildung von Objekten in relationalen Datenbanken
    gp 6.3.2 Abbildung von Beziehungen in relationalen Datenbanken
    gp 6.3.3 Abbildung von Vererbungsbeziehungen auf eine relationale Datenbank
  gp 6.4 Normalisierung und Denormalisierung
    gp 6.4.1 Die erste Normalform: Es werden einzelne Fakten gespeichert
    gp 6.4.2 Die zweite Normalform: Alles hängt vom ganzen Schlüssel ab
    gp 6.4.3 Die dritte Normalform: Keine Abhängigkeiten unter den Nichtschlüssel-Spalten
    gp 6.4.4 Die vierte Normalform: Trennen unabhängiger Relationen
    gp 6.4.5 Die fünfte Normalform: Einfacher geht’s nicht

In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über die in der Praxis relevanteste Art, Objekte zu speichern und auf die gespeicherten Daten wieder zuzugreifen: die relationalen Datenbanken. Wir beschreiben, wie Sie die Struktur Ihrer Klassen auf relationale Datenbanken abbilden können und wie sich diese Abbildung mit den Regeln für gutes Datenbankdesign ergänzt.

Kapitel 6 Persistenz

Die meisten objektorientierten Anwendungen haben die Anforderung, dass zumindest ein Teil der verwendeten Objekte die Laufzeit des Programms überdauern muss. Die mit den Objekten assoziierten Daten müssen deshalb persistent gemacht werden. Dazu werden die zu den Objekten gehörenden Daten in einer Datenbank gespeichert und das Objekt bei Bedarf wieder aus den gespeicherten Daten rekonstruiert.


Galileo Computing

6.1 Serialisierung von Objekten  toptop

Eine einfache Möglichkeit dazu bietet die Serialisierung von Objekten. Dabei werden Objekte und ihre Bestandteile in einer definierten Reihenfolge auf ein Ausgabemedium geschrieben. Bei der Deserialisierung wird aus dieser gespeicherten Repräsentation der ursprüngliche Objektzustand wieder hergestellt.

Die Serialisierung eignet sich besonders für die Übertragung von Daten und für das Speichern einer Objektstruktur, die zu einer Zeit nur von einem Benutzer bearbeitet wird.

Wenn Objekte von mehreren Benutzern verwendet und bearbeitet oder komplexere Beziehungen zwischen Objekten gespeichert werden sollen, stößt die Serialisierung als eine Lösung für die Persistenz an ihre Grenzen. Sie bietet keine Mechanismen, um das Arbeiten von mehreren Nutzern auf dem gleichen Datenbestand zu unterstützen. Deshalb arbeiten die meisten objektorientierten Anwendungen für die Speicherung von Daten mit Datenbanken zusammen.

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